Wasser im durchwurzelten Boden
Reben nehmen Wasser über ihre Wurzeln auf. Wie viel davon verfügbar ist, hängt von Niederschlag, Bodentiefe, Bodenstruktur und dem erreichbaren Wurzelraum ab. Ein Lehmboden kann Wasser speichern; entscheidend ist aber, welcher Anteil davon für die Pflanze nutzbar bleibt.
Trockenstress entsteht, wenn die Wasserversorgung den Bedarf der Rebe nicht mehr ausreichend deckt. Je nach Dauer und Entwicklungsphase kann Wassermangel Wachstum und Beerenentwicklung beeinflussen. Starker Mangel ist keine allgemeine Qualitätssteigerung.
Jahrgang und Standort zählen
Warme, trockene Perioden wirken auf flachgründigen und tiefgründigen Standorten unterschiedlich. Auch Begrünung und Bewirtschaftung beeinflussen den Wasserhaushalt. Diese Zusammenhänge gehören zum Terroir und zum Verlauf des Weinjahres. Entscheidend ist die Wasserversorgung am konkreten Standort, nicht allein die Bezeichnung der Bodenart.
Weiterführende Fachquellen: Wine Australia: Wasserverfügbarkeit im Weinbau
