Eine einfache Orientierung
- Sehen: Betrachten Sie Farbe und Klarheit vor einem hellen Hintergrund.
- Schwenken: Bewegen Sie das Glas vorsichtig, damit sich die Aromen besser entfalten können.
- Riechen: Benennen Sie Eindrücke, die Ihnen vertraut sind – etwa Kirsche, Beeren, Kräuter oder Gewürze.
- Schmecken: Achten Sie auf Süße, Säure, Tannin und das Mundgefühl.
- Nachspüren: Welche Eindrücke bleiben nach dem Schluck? Wirkt der Wein insgesamt ausgewogen?
Vergleichen statt richtig oder falsch raten
Ein ruhiger Vergleich hilft mehr als eine lange Liste vorgegebener Aromen. Probieren Sie beispielsweise Zweigelt Classic und Zweigelt Reserve, und notieren Sie die Unterschiede mit Ihren eigenen Worten. Beachten Sie die Trinktemperatur: Sie beeinflusst den Eindruck. Ein langer Nachklang allein ist noch kein vollständiges Qualitätsurteil.
Weiterführende Fachquellen: WSET: Wein verkosten
