Gestein und Boden unterscheiden
Glimmerschiefer entsteht durch die Umwandlung älterer Gesteine unter Druck und Wärme. Namengebend sind die Glimmerminerale; daneben können unter anderem Quarz und Feldspat vorkommen. Typisch ist ein schiefriges Gefüge.
Das Ausgangsgestein und der tatsächlich durchwurzelte Boden sind nicht dasselbe. Verwitterung, Feinboden, Humus, Klüfte und Bodentiefe beeinflussen die Bedingungen für die Rebe. Dazu gehört die Verfügbarkeit von Wasser. Aus dem Gesteinsnamen allein lässt sich keine feste Wurzeltiefe ableiten.
Was bedeutet das im Glas?
Glimmerschiefer gehört zu den auf unserer Weingutseite beschriebenen geologischen Einflüssen. Eine automatische Übertragung von „Schiefergeschmack“ in den Wein lässt sich daraus nicht ableiten. Was mit Mineralität gemeint ist und welche weiteren Faktoren zum Terroir gehören, erklären die verlinkten Beiträge.
Weiterführende Fachquellen: GeoSphere Austria: Glimmerschiefer · Alex Maltman / WSET: Wine and Soil
