Eine Mischung verschiedener Korngrößen
Lehm ist eine Bodenart aus Sand, Schluff und Ton in unterschiedlichen Anteilen. Er ist kein einzelnes Gestein. Je nach Zusammensetzung, Struktur und Humusgehalt unterscheiden sich Lehmböden deutlich voneinander.
Für die Rebe ist wichtig, wie viel pflanzenverfügbares Wasser der Boden speichern kann, wie gut er durchlüftet ist und welche Schichten die Wurzeln erreichen. Die Bezeichnung „Lehm“ allein sagt darüber noch nicht alles aus. Mehr dazu lesen Sie unter Wasserspeicherfähigkeit und Trockenstress.
Boden als Teil der Herkunft
Lehmböden gehören zum Bodenbild des Mittelburgenlands und werden auch auf unserer Weingutseite beschrieben. Wie ein Wein schmeckt, hängt zusätzlich von Klima, Rebsorte, Jahrgang und Ausbau ab. Dieses Zusammenspiel erklärt der Begriff Terroir. Ein bestimmtes Fruchtaroma lässt sich aus „Lehmboden“ nicht sicher vorhersagen.
Weiterführende Fachquellen: LfU Bayern: Bodenbestandteile · Verband Blaufränkisch: Klima und Boden
