Was eine Ried bezeichnet
Eine Ried ist eine abgegrenzte, benannte Weinlage. Die Riedenbezeichnung ist eine engere Herkunftsangabe als das Weinbaugebiet oder die Gemeinde. Im österreichischen Weinrecht steht das Wort „Ried“ vor dem Lagennamen.
Hangneigung, Ausrichtung, Boden und Wasserverfügbarkeit können sich von Lage zu Lage unterscheiden. Diese Faktoren gehören zum Terroir. Ein Riedname allein sagt jedoch noch nicht, auf welchem Boden jede einzelne Parzelle liegt oder wie der Wein im Keller ausgebaut wurde.
Ein Beispiel aus Neckenmarkt
Unser Blaufränkisch Ried Hochberg verbindet die Rebsorte mit einer Neckenmarkter Herkunftsangabe. Er reift im großen Holzfass. Mehr zur Gemeinde lesen Sie unter Neckenmarkt.
Weiterführende Fachquellen: RIS: Weingesetz 2009, § 21
